Das Picasso Museum ist das meistbesuchte Museum in Barcelona und ein Muss für jeden Kunstliebhaber und Picasso Fan. Aber lohnt sich ein Besuch des Museums auch für Kunstbanausen wie mich?
Lange Zeit habe ich mich davor gedrückt, dem Picasso Museum einen Besuch abzustatten. In Barcelona gibt es so viel zu entdecken und wenn ich ehrlich bin, stehen Kunstmuseen auf meiner Liste immer ziemlich weit unten.
Aber schließlich hat Picasso einige Jahre in Barcelona gelebt und es war hier, in der katalanischen Hauptstadt, wo er seine unvergleichliche Karriere als berühmtester Maler des 20. Jahrhunderts begann.
Also begab ich mich auf die Spuren von Picasso und stattete nicht nur dem Museum und seiner Lieblingskneipe einen Besuch ab, sondern entdeckte auch mitten im Zentrum eines seiner größten Kunstwerke, das oft übersehen wird.
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Öffnungszeiten des Picasso Museums
29. September bis 29. März
Dienstag bis Sonntag: 10 - 19 Uhr
31. März bis 27. September
Dienstag, Mittwoch und Sonntag: 9 - 20 Uhr
Donnerstag, Freitag und Samstag: 9 - 21 Uhr
Spezielle Öffnungszeiten:
24. und 31. Dezember: 10 - 14 Uhr
Geschlossen:
Montags (einschließlich Feiertage)
1. Januar
1. Mai
24. Juni
25. Dezember
Freier Eintritt:
Jeden ersten Sonntag im Monat.
29. September - 29. März
Donnerstags zwischen 16 und 19 Uhr
31. März - 27. September
Donnerstag, Freitag und Samstag 19 - 21 Uhr
Tage der offenen Tür 2026
4. Januar, 12. Februar, 18.Mai, 24. September
Auch für freien Eintritt müssen vorab Tickets über die offizielle Webseite des Picasso Museum besorgt werden. Der Audioführer kann zusätzlich gekauft werden.
Rucksäcke müssen in den Schließfächern zurückgelassen werden. Wasser darf ebenfalls nicht mit ins Museum genommen werden.
Tickets und Führungen
Die Standardtickets sind mit oder ohne Audioführer ab 12 EUR über die offizielle Webseite des Museums oder am Schalter erhältlich. Zumindest während der Hochsaison sollte man auf Nummer Sicher gehen und sich Online ein Zeitfenster sichern.
| Schalter | Online | |
|---|---|---|
| Standardticket | 14 EUR | 12 EUR über Picasso Museum |
| Standardticket mit Audioführer | 20 EUR | 19 EUR über Picasso Museum |
| Führung auf Deutsch | - | 38 EUR über |
| Articket Eintritt Picasso Museum + 5 weitere Kunstmuseen | - | 38 EUR über |
| Barcelona Card Eintritt Picasso Museum uvm. | - | ab 57 EUR über |
Reduzierte Preise:
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Gratis, mit Audioführer 5 EUR
Jugendliche unter 25 Jahren: 7,50 EUR, mit Audioführer 12,50 EUR
Studenten: 7,50 EUR, mit Audioführer 12,50 EUR
Senioren über 65 Jahren: 7,50 EUR, mit Audioführer 12,50 EUR
Der deutsche Veranstalter GetYourGuide bietet ebenfalls Führungen durchs Picasso Museum an und auch die
Barcelona Card und der Museumspass
Articket sind dort erhältlich.
Pablo Picasso - Der Künstler
Es ist wohl nicht übertrieben zu behaupten, dass Pablo Picasso mit seinem einzigartigen, innovativen Stil die Kunst des 20. Jahrhunderts revolutionierte. Er entwickelte sein Leben lang neue Formen, um sich auszudrücken, und scheute sich dabei nicht, bestehende Regeln zu brechen.
Der Künstler experimentierte mit verschiedenen Stilen, die vom Realismus über den Impressionismus bis hin zum Surrealismus und Expressionismus reichten. Weltruhm erlangte er mit seinen Werken des Kubismus, einem Stil, der zum klassischen Modernismus zählt und den er zusammen mit Georges Braque begründete.
Seine Kreativität beschränkte sich dabei nicht nur auf Gemälde, er schuf unter anderem auch Skulpturen und Keramik. Und als sei das nicht genug, beschäftigte sich der rastlose Picasso nebenher noch mit Poesie und Literatur und schrieb zwischen 1935 und 1959 mehr als 350 Gedichte und nicht weniger als 3 Theaterstücke.

Pablos Kindheit
Pablo Picasso wurde 1881 in Málaga in Südspanien geboren und begann bereits im frühen Kindheitsalter zu malen. Sein Vater, der selbst Maler und Zeichenlehrer war, erkannte und förderte das Talent seines Sohnes. Er lehrte ihn formale Zeichentechniken und mit zarten acht Jahren war der junge Pablo bereits ein Experte in Ölgemälden.
Während der darauffolgenden Jahre, die er in Málaga und im Norden Spaniens in A Coruña verbrachte, schuf er zahlreiche Zeichnungen und Gemälde im akademischen Stil, von denen viele im Museum in Barcelona besichtigt werden können und die seine rasche Entwicklung veranschaulichen.
1895 zog er mit seiner Familie nach Barcelona, wo sein Vater einen Lehrposten an der Kunstakademie angenommen hatte.
Picassos Jugendzeit in Barcelona
Pablo Picasso war fast 14 Jahre alt, als er mit seiner Familie nach Barcelona kam und seine unvergleichliche Karriere als einer der bekanntesten Künstler des 20. Jahrhunderts begann.
Dort hat alles angefangen. Dort habe ich verstanden, wie weit ich gehen kann.
Pablo Picasso
Nicht nur absolvierte er die Prüfung zur Aufnahme an der Kunstakademie La Llotja, an der sein Vater lehrte, an nur einem Tag, sondern übersprang auch die ersten beiden Semester.
Seine Werke aus jener Zeit entstanden noch unter dem starken Einfluss seines Vaters und sind hauptsächlich im akademischen Realismus gehalten. Sie portraitieren Familienmitglieder und Personen aus seinem Bekanntenkreis, wie das folgende Gemälde seiner Schwester Lola bei ihrer Erstkommunion.

Jugendstil und Avantgarde
In Barcelona wuchs Ende des 19. Jahrhunderts eine neue Generation von Künstlern heran die, beeinflusst vom Jugendstil, mit den traditionellen Ausdrucksmethoden brach und den Modernisme vertrat. Auch der junge Picasso kam in Barcelona das erste Mal mit der modernen Kunstrichtung in Kontakt, die den Weg für die darauffolgende Avantgarde ebnete und seine späteren Werke beeinflussen sollte.
Nach dem Selbstmord seines Freundes Carles Casagemas durchlief Picasso während seiner letzten Jahre in Barcelona eine melancholische und sozialkritische Phase, die sich in seinen Werken in kühlen Blautönen widerspiegelt. Mit der Blauen Periode endete Picassos akademische Phase und der Künstler entwickelte erstmals seinen eigenen Stil.
Variation bedeutet nicht Evolution. Wenn ein Künstler seine Ausdrucksweise ändert, dann hat sich lediglich seine Denkweise geändert – zum Guten oder zum Schlechten.
Pablo Picasso
Karrierebeginn im Els Quatre Gats
Die 1897 als Gegenstück zum Pariser "Le Chat Noir" gegründete Taverne "Els Quatre Gats" entwickelte sich schnell zum Treffpunkt der Kunstszene in Barcelona. Zu den Stammgästen zählten Artisten, Schriftsteller, Musiker und Schauspieler. Es fanden regelmäßig Ausstellungen, Vorlesungen und Vorführungen, wie beispielsweise Schattenspiele, statt.
Auch der damals noch unbekannte Picasso, der bislang nur ein weiterer anonymer Besucher der Taverne gewesen war, hielt 1900 im Quatre Gats seine erste Einzelausstellung ab. Die Ausstellung, die hauptsächlich aus Kohlezeichnungen verschiedener Persönlichkeiten der Bar bestand, stieß nur auf mäßiges Interesse. Sie half ihm jedoch dabei, sich vollständig in die Kunstszene zu integrieren, erste Kontakte zu knüpfen und lebenslange Freundschaften zu schließen.

Das Quatre Gats befindet sich in der Casa Martí, einer der ersten Aufträge des modernistischen Architekten Josep Puig i Cadafalch.
Das „Els Quatre Gats“ wurde 1903 geschlossen. Eine Zeit lang war in dem Gebäude eine Kunstgalerie untergebracht, bevor es schließlich als Restaurant wiedereröffnet wurde.
Die Kellner sind es gewohnt, dass neugierige Museumsbesucher – und aufmerksame Blogleser – hereinspazieren, um Fotos von dem Lokal zu schießen, in dem sich einst die Kunstelite Barcelonas traf. Wer möchte, darf natürlich gerne bleiben und etwas essen.
Von Barcelona nach Paris
Nachdem er eine Zeit lang zwischen Paris und Barcelona gependelt war, zog Pablo im Jahr 1904 schließlich ganz nach Paris, um seine internationale Karriere voranzutreiben. Auch nach seinem Umzug kam er regelmäßig nach Barcelona zurück, um seine Familie zu besuchen. Seinen letzten Besuch stattete er der Stadt 1934 ab, während der Franco-Diktatur weigerte sich Picasso, nach Spanien zurückzukehren.
Die Damen, die Picassos berühmtestes Gemälde inspirierten
Barcelona diente dem pubertierenden Picasso nicht nur als Schule, sondern auch als Bühne zahlreicher Partys. Auch Bordellbesuchen schien er nicht abgeneigt zu sein, zumindest wird vermutet, dass der junge Künstler Zeit in einem speziellen Freudenhaus im gotischen Viertel verbrachte.
Als Erinnerung an die Damen, die seine Jugend versüßten, schuf er Le Bordel d'Avignon. Um Zensur zu entgehen, wurde der Name jedoch geändert: Das Gemälde revolutionierte als Les demoiselles d'Avignon die Kunstwelt.
Das Werk stoß 1907 auf durchweg negative Reaktion und galt als unmoralisch und menschenverachtend. Wozu die ganze Aufregung, fragt man sich heute, wenn man sich die flachen und geometrischen Formen ansieht, die weder sonderlich ins Detail gehen noch sehr sexy wirken. Heute gilt Les demoiselles d'Avignon als das erste Werk des Kubismus.
Leider befindet sich das einst unverstandene Gemälde nicht in Barcelona und wer es sehen möchte, muss bis nach New York reisen, wo es im MoMA ausgestellt ist.
Das Picasso Museum
Gründung des Picasso Museums
Die Idee zur Gründung eines Museums, das ganz der Kunst Pablo Picassos gewidmet ist, stammte von seinem Sekretär und langjährigem Freund Jaume Sabartés. Mit Einverständnis des Künstlers trug Sabartés der Stadt Barcelona seinen Plan vor und legte mit Werken aus seiner persönlichen Sammlung den Grundstein für die Ausstellung.
Das Museum wurde 1963 unter dem Namen Kollektion Sabartés eröffnet, da der antifranquistische Picasso während der anhaltenden Franco-Diktatur als Persona non grata galt.
Über die Jahre wurde die Sammlung bereichert – unter anderem durch Spenden des Künstlers selbst. Im Jahr 1996 schenkte Picasso der Stadt Barcelona seine umfangreiche Studie der "Las Meninas". Den größten Teil der Ausstellung macht eine umfangreiche Sammlung von Werken verschiedener Stile und Techniken aus, die seine Entwicklung zeigen.
Das Picasso Museum in Barcelona ist das einige Museum, das zu Picassos Lebzeiten und auf seinen ausdrücklichen Wunsch hin entstand, nachdem seine Heimatstadt Málaga seinen Plänen, dort ein Museum zu gründen, negativ gegenüber stand (was sie heute bestimmt zutiefst bereuen).
Wo befindet sich das Picasso Museum
Das Picasso-Museum befindet sich in der Carrer Montcada in der Altstadt Barcelonas. Im Mittelalter hatte hier das Großbürgertum der Stadt seine Wohnpaläste, bevor es in den neuen Stadtteil Eixample abwanderte. Die Ansiedlung des Museums im Viertel El Born war eine von vielen Maßnahmen, um den Verfall dieses historischen Viertels zu stoppen.
Bei seiner Eröffnung 1963 wurde das Picasso Museum im gotischen Palast Berenguer de Aguilar angesiedelt, heute erstreckt es sich nach zahlreichen Erweiterungen über insgesamt 5 Wohnpaläste, die alle nach ihren ehemaligen Bewohnern benannt sind.

Das Museum beherbergt insgesamt 5000 Exponate und besitzt die vollständigste Sammlung der frühen Werke Picassos, was es zu einer einzigartigen Referenz macht, um die Entwicklung des Künstlers zu studieren.
Ich habe 4 Jahre gebraucht, um wie Raffael zu malen. Aber ein Leben lang, um wie ein Kind zu malen.
Pablo Picasso
Die Ausstellung im Picasso Museum
Die Ausstellung mit Picassos Werken erstreckt sich über mehrere Säle und ist nach Epochen geordnet. Naturgemäß befinden sich im Museum zum größten Teil Stücke, die Picasso während seiner Zeit in Barcelona anfertigte. Sie zeigen seine Entwicklung und die Anwendung bestehender Techniken, bis er später seine eigene Ausdrucksform entwickelte.
Außer der stilistischen Entwicklung des Künstlers erzählen viele Werke biografische Ereignisse aus seinem Leben:
- 1890 - 1895 Málaga und La Coruña (Akademischer Stil, Ölgemälde)
- 1895 - 1897 Lehrzeit (Zeichnungen und Ölgemälde im akademischen Stil)
- 1898 - 1899 Zeit in Horta de Sant Joan bei Tarragona (Landschaften)
- 1899 - 1900 Barcelona (Portraits und urbane Landschaften)
- 1900 - 1901 erster Aufenthalt in Paris (Avantgarde)
- 1901 - 1904 zwischen Barcelona und Paris (Die blaue Periode)
- 1905 - 1906 Paris (Rosa Periode)
- 1917 Rückkehr nach Barcelona (verschiedene Stile)
- 1957 Cannes (Los Pichones)
- 1957 Cannes (Studie der Las Meninas von Velázquez)
- Keramikausstellung

Seine ersten großen Erfolge erzielte Picasso nach seinem Umzug nach Paris, weshalb kaum ein berühmtes modernes Picasso-Werk in den privaten Kollektionen katalanischer Kunstsammler zu finden ist. Den Katalanen erschien der Kubismus zu fremdartig, sodass sie die Chance verpassten, zur rechten Zeit ein bezahlbares Werk zu erhaschen. Nachdem Picasso Weltruhm erlangt hatte, war es zu spät und die großen, zahlungskräftigen Museen wie das MoMA in New York gelangten in den Besitz der Kunstwerke.
Picasso war der erste Künstler, dessen Werke zu Lebzeiten im Museum of Modern Art (MoMA) ausgestellt wurden.
Las Meninas- Picassos Studie der Hoffräulein
Im letzten Saal im Picasso Museum befindet sich einer der Höhepunkte der Exposition: seine Studie der Las Meninas. Um diese Kollektion gebührend schätzen zu wissen, sollte man zunächst den Hintergrund kennen.
Bei den Meninas handelt es sich um das bekannteste und in Künstlerkreisen vielinterpretierte Gemälde des spanischen Malers Diego Velázquez.

Betrachtet man das Originalwerk, das Objekt der Studie war, so erkennt man mit etwas Phantasie die von Picasso interpretierten Figuren in seinen Werken wieder (der Hund ist dabei sehr hilfreich).
Das Ziel von Picassos Studie war es, mit Position, Perspektive und Licht zu experimentieren. Er änderte diese nach Gutdünken, um unterschiedliche Ergebnisse zu erzielen.
Auf zahlreichen Tafeln kann man sich auf Katalanisch, Spanisch und Englisch über die Hintergründe der ausgestellten Werke informieren und wer den kostenpflichtigen Audioführer gewählt hat, ist klar im Vorteil.


Picasso schuf seine Variante der Meninas zwischen August und Dezember 1957. Die 58 (!) Gemälde gehörten zu den Werken, die der Künstler 1968 der Stadt Barcelona schenkte.
Der Workaholic fand zwischendurch noch Zeit, in einer Woche Los Pichones, neun Ölgemälde, die von dem Blick aus seinem Atelierfenster auf einen Taubenschlag und die malerische Bucht von Cannes inspiriert waren, auf die Leinwand zu zaubern. Die Sammlung der Taubengemälde gehört zu meinen persönlichen Favoriten im Museum.
Lohnt sich ein Besuch im Picasso Museum?
Wer hätte gedacht, dass Picasso auch naturgetreu malen konnte? Und das so realistisch, dass die Personen aus den Gemälden zu springen scheinen? (Okay, wahrscheinlich jeder, der sich ein bisschen mit Kunst auskennt.)
Die Sammlung des Picasso Museum besteht hauptsächlich aus Werken seiner Lehr- und Experimentierzeit, in denen man seine Entwicklung unter dem Einfluss des gutbürgerlichen Vaters und der traditionellen Kunstakademie zum eigendenkenden Künstler verfolgen kann. Es fehlen die für Picasso "typischen" und bekannten Werke des Künstlers, die er allesamt nach seiner Zeit in Barcelona malte.
Aber die abwechslungsreiche Kollektion lässt keine Langeweile aufkommen und veranschaulicht den kompletten Genie des Künstlers. Vor allem die späteren Werke der Ausstellung geben einen Vorgeschmack auf seine bevorstehende Karriere als abstrakter Maler, durch die er weltbekannt wurde.
Für jeden Picasso- und Kunstfan ist der Besuch des Museums natürlich ein Muss und auch für Kunstbanausen ist die Ausstellung sehenswert, solange man keine typischen verzerrten Picassos erwartet.
Picassos Graffiti
Picassos größtes Werk (zumindest was die Dimension betrifft) befindet sich nicht im Museum, sondern mitten im Zentrum von Barcelona und kann kostenlos bestaunt werden. Ironischerweise laufen die meisten Menschen an der riesigen Betonleindwand vorbei, ohne sie überhaupt zu bemerken.
Vor der Kathedrale auf der Plaça Nova schmückt Picassos „Graffiti“, wie er es selbst nannte, die Fassade des Hauptsitzes des Colegi d'Arquitectes de Catalunya (COAC).

Für sein Graffiti wählte Picasso festliche (religiöse) Motive, die ihn an die Straßenfeste seiner Jugendzeit in Barcelona erinnerten. Auf der Hauptfassade ist die Palmsonntagsprozession zu sehen. In der Mitte sind die Gegants zu erkennen – riesige Figuren, die bei den meisten Festlichkeiten in Barcelona eine wichtige Rolle spielen.
Der norwegische Bildhauer und Grafiker Carl Nesjar übertrug Picassos Skizzen, die zuvor zigmal vergrößert worden waren, mithilfe eines Hockdruck-Sandstrahlers auf die Betonplatten.
Zur Gestaltung der Wandgemälde im Inneren des Gebäudes erwägte man, den katalanischen Maler Joan Miró zu kontaktieren, nachdem Picasso davon Wind bekam, bot er eilig (und etwas beleidigt) auch hierfür seine Dienste an.
Was es in der Nähe des Picasso Museums zu sehen gibt
Gleich neben dem Picasso Museum liegt das Moco Museum für zeitgenössische Kunst, in dem Werke von so namhaften Künstlern wie Warhol, Haring und Banksy ausgestellt sind. Bei einem Bummel durch das Viertel sollte man der gotischen Kirche Santa Maria del Mar einen Besuch abstatten, die vor allem im Inneren mit ihrer schlichten Schönheit beeindruckt.
Im Stadtteil El Born gibt es außerdem einige der besten Tapas Bars in Barcelona, zum Beispiel die Bodega La Puntual oder das El Xampanet, die beide direkt neben dem Museum liegen.
Weitere Museen in Barcelona:

Das Moco Museum Barcelona
Das Moco Museum ist das wahrscheinlich coolste Kunstmuseum in Barcelona und liegt direkt neben dem Picasso Museum.

Poble Espanyol - Das spanische Dorf
Das riesige Freilichtmuseum vereint das Beste, was Spaniens Kultur zu bieten hat in einem "typischen" spanischem Dorf.

Immersive Tour im Barça Museum
Im Barça Museum geht man auf eine emotionale Reise durch die Geschichte des berühmten Fußballclubs.

