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Barcelona Insidertipps

Zuletzt aktualisiert: 25/02/2026
Alex

In Barcelona noch echte Geheimtipps zu finden, ist gar nicht so einfach. In Zeiten von Social Media, Influencern und Reiseblogs ist es unmöglich, sehenswerte Attraktionen, malerische Orte und gute Restaurants und Bars lange geheim zu halten.

Barcelona lockt jedes Jahr Millionen von Touristen an und ist die Wahlheimat von 107 000 Expats, vermeintliche "Geheimtipps" sprechen sich also schnell herum und sind oft hoffnungslos überlaufen.

Ich habe mein Bestes getan und tatsächlich noch ein paar echte Geheimtipps für euch gefunden. Vor allem aber möchte ich euch in diesem Beitrag Insider-Tipps geben, die euch dabei helfen sollen, das Beste aus eurem Aufenthalt in Barcelona herauszuholen. Außerdem erfahrt ihr, was die Einheimischen in der katalanischen Hauptstadt unternehmen.

Ticket Symbol.Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Bei jeder abgeschlossenen Buchung erhalte ich eine kleine Kommission, die mich motiviert, diesen Blog aktuell zu halten. Für euch ändert sich der Preis dadurch nicht.

Meine persönlichen Tipps für einen gelungenen Barcelona-Besuch

Steht früh auf!

Auch wenn man es im Urlaub vielleicht nicht hören will, aber den besten Tipp, den ich euch für euren Besuch in Barcelona geben kann lautet: früh aufstehen. Die schönsten Momente erlebt man in den frühen Morgenstunden, bevor sich im Sommer alles mit Touristen füllt.

Die meisten Sehenswürdigkeiten und den Strand kann man am besten vor 11 Uhr genießen, bevor der Trubel beginnt und es im Sommer sehr heiß wird. Für mich gibt es keinen besseren Start in den Tag, als nach einem erfrischenden Bad im Meer in einer Strandbar in Ruhe einen Kaffee zu trinken. Auch ein Bierchen oder einen Vermouth kann man in Barcelona bereits Vormittags bestellen, ohne schräg angeschaut zu werden.

Die Sonne geht über einem der Wellenbrecher am Strand von Barcelona auf.

In Barcelona geht die Sonne über dem Meer auf, es lohnt sich also, wirklich ganz früh aufzustehen!

Kauft eure Tickets vorab Online

Wenn ihr euch Barcelonas beliebteste Attraktionen ansehen möchtet, von denen die meisten übrigens von Antoni Gaudí stammen, solltet ihr eure Tickets unbedingt rechtzeitig online buchen.

Warteschlangen überspringt man damit in den meisten Fällen zwar nicht mehr, aber es ist notwendig, um überhaupt hineinzukommen.

Die Tickets für die Sagrada Familia und den Park Güell solltet ihr am besten über die offiziellen Webseiten der Anbieter kaufen, da für diese beiden beliebtesten Sehenswürdigkeiten eine Gebühr bei einem Verkauf über Drittanbieter erhoben wird.

Alle anderen Tickets, zum Beispiel für die Casa Batlló und Casa Milà, könnt ihr zum selben Preis schnell und unkompliziert über meinen Blog und Ticket Symbol.Tiqets buchen.

Auch in Restaurants solltet ihr wenn möglich vorab einen Tisch reservieren, mittlerweile ist das fast immer über die Webseite der Lokale möglich. In guten bzw. beliebten Restaurants kann es schwierig sein, spontan einen Tisch zu bekommen.

Irgendeine Tapas-Bar findet sich natürlich immer, aber wenn ihr in einem speziellen Restaurant essen wollt, solltet ihr vorab reservieren.

Bucht rechtzeitig eine Unterkunft

Um gute Deals zu erwischen, sollte man seine Unterkunft mindestens 2 Monate im Voraus buchen. Generell schießen die Raten in der Hochsaison nach oben und viele Hotels sind Wochen vorher bereits ausgebucht.

Ich würde darum in jedem Fall immer rechtzeitig eine stornierbare Rate buchen, als kurzfristig eine nicht-stornierbare Rate.

Aber selbst bei rechtzeitiger Reservierung liegt der durchschnittliche Zimmerpreis im Zentrum von Barcelona bei ca. 170 € die Nacht , weshalb sich immer mehr Touristen eine Unterkunft außerhalb des Stadtzentrums suchen.

Wenn ihr in der Innenstadt nichts preislich angemessenes findet, schaut euch zum Beispiel in der Zone von Maresme um. Alles bis Premia de Mar oder sogar Vilassar de Mar ist von der Fahrzeit her noch akzeptabel und alle Orte liegen direkt am Meer, was die Zugfahrt angenehmer macht. Auch zum Baden sind diese Strände schöner als die Stadtstrände.

Ich selbst habe jahrelang in El Masnou gewohnt und kann den Ort wärmstens empfehlen. Preislich angemessen ist zum Beispiel das Hotel Torino. El Masnou hat übrigens auch einen Camping Platz in Strandnähe.

Südlich von Barcelona ist die Zone um Castelldefels eine gute Option, um zu übernachten und im Norden liegt Sant Cugat noch relativ nahe an Barcelona. Beide Orte sind unkompliziert mit der S-Bahn zu erreichen.

Barcelona Tipps und Geheimtipps

Im folgenden Abschnitt stelle ich einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten aus einer etwas anderen Perspektive vor und gebe Tipps zu Aktivitäten, die nicht jeder kennt.

Legt euren Besuch der Sagrada Familia auf den Nachmittag

Die Sagrada Familia sollte auf eurer To-See-Liste ganz oben stehen. Jeder, der die Zeit und das Budget hat, sollte sie auch von innen besichtigen, denn die unvollendete Kirche von Gaudí ist mit das Beste, was Barcelona zu bieten hat.

Wenn möglich, kauft eure Tickets für den Nachmittag. Ja, es stimmt, dass das Kirchenschiff am frühen Vormittag ruhiger ist, wie ihr auf den folgenden Fotos erkennen könnt. Hier seht ihr auch deutlich, wie sich die Lichteffekte durch die einfallende Sonne zu verschiedenen Tageszeiten unterscheiden.

Die warmen, rot-orangenen Lichteffekte sind um einiges spektakulärer als die blau-grünen Lichtspiele und ich finde es lohnt sich, dafür ein volleres Kirchenschiff in Kauf zu nehmen.

Denkt daran, die Onlinetickets rechtzeitig zu kaufen. Am günstigsten geht es über die offizielle Website. Eine Alternative ist Tiqets, wo allerdings eine Gebühr erhoben wird.

Brunch auf einem Rooftop mit Blick auf die Sagrada Familia

Wer sich nicht sattsehen kann an der phantastisch anmutenden Kirche, hat von der Dachterrasse des Sercotel Rosellón einen atemberaubenden Blick auf die Sagrada Familia. Die Preise sind naturgemäß überteuert, was der sagenhafte Blick auf die Basilika aber wett macht.

Der Eintrittspreis zur Terrasse kostet 7 EUR und muss bei Reservierung bezahlt werden. Außerdem muss ein Mindestverzehr erfüllt werden, der auf der Webseite aber nicht spezifiziert wird (diese Regelung ist neu).

Seit neuestem bietet das Rosellón zwischen 10 und 12:30 Uhr Brunch an und ab 13 Uhr können Tapas und Bar-Food bestellt werden.

Vorabreservierungen sollte mindestens eine Woche vorher über die Webseite erfolgen. Man kann keinen bestimmten Tisch auswählen, aber die Sagrada Familia ist von allen Tischen gut zu sehen.

Magische Sommerabende auf der Drachenterrasse der Casa Batlló

Die Casa Batlló ist für viele das magischste Haus von Gaudí. Und das Highlight eines jeden Gaudí-Hauses ist die Dachterrasse.

Wer im Sommer in Barcelona ist, hat die Gelegenheit, die Hausbesichtigung mit einem Gläschen Cava bei einem romantischen Konzert auf der Drachenterrasse ausklingen zu lassen.

Das gewellte Dach erinnert an den Rücken eines liegenden Drachen.

Die Konzerte unter freiem Himmel dauern eine Stunde, die Musikrichtung reicht von Jazz über Blues zu Flamenco.

Die Tickets für die Ticket Symbol. Noches mágicas können nur Online gekauft werden.

Blick auf Barcelona von der Torre Bellesguard

Die Casa Batlló gehört wie die Casa Milà zu den beliebtesten Gaudí-Sehenswürdigkeiten in Barcelona - alles andere als Geheimtipps also.

Weniger bekannt sind die Casa Vicens und mein persönlicher Favorit (Trommelwirbel): die Torre Bellesguard.

Die faszinierende Geschichte der Torre Bellesguard reicht bis ins Mittelalter und zum letzten „König Kataloniens” zurück. Auch Gaudí war von der Geschichte der Burg angetan und schuf zusammen mit seinem Freund Güell (genau, der mit dem Park) eine Hommage an Katalonien.

Selfie mit der Torre Bellesguard von der Aussichtsplattform.

Die Torre Bellesguard liegt nicht direkt im Zentrum, wodurch sie bis jetzt von Touristenhorden verschont blieb. Dafür hat man von den Zinnen der Dachterrasse (auf der sich ebenfalls ein Drache versteckt) einen tollen 360-Grad-Panoramablick auf Barcelona.

Ich zumindest prophezeie der Torre Bellesguard eine betriebsame Zukunft voraus, wenn sie nach der Casa Vicens als nächster offizieller Geheimtipp vermarket wird. Es lohnt sich also, sie zu besuchen, bevor auch sie von Touristen überrannt wird!

Erlebt den kulturelle Wandel auf den städtischen Friedhöfen

Dieser Tipp wird euch vielleicht überraschen, aber auf Friedhöfen lässt sich viel über die Vergangenheit einer Stadt und ihrer Einwohner erfahren. Von der römischen Nekropole an der Plaça de la Vila de Madrid bis zum Friedhof auf dem Montjuïc erlebt man den kulturellen Wandel Barcelonas und taucht in ihre Geschichte ein.

Die Gräber, die man unter der Plaça de la Vila de Madrid fand, sind besonders gut erhalten und aus diesem Grund einzigartig unter den antiken Fundstücken in Barcelona. Die Nekropolis befand sich außerhalb der Stadtmauern der antiken Kolonie, da den Römern die hygienischen Risiken, die von verwesenden Körpern ausgingen, bewusst waren.

Antike, römische Gräber im Zentrum von Barcelona.

Mit dem allgemeinen Einzug des Christentums erfolgte ein Rückschritt: Die Friedhöfe entstanden direkt um die Kirchen herum, was zu Seuchen führte. Dieser Brauch wurde im 18. Jahrhundert verboten und moderne Friedhöfe außerhalb der Stadt angelegt.

Die leergebliebenen Plätze werden in der Gegenwart unter anderem von Straßencafés eingenommen, wo wir heute im Schatten der Kirchen Tapas genießen dürfen.

Der erste große Friedhof der Stadt wurde 1775 im heutigen Stadtteil Poble Nou eingeweiht. Er wurde im 19. Jahrhundert zerstört und neu aufgebaut.

Besonders das Grab eines Textilhändlers aus dem Jahre 1930 verursacht Gänsehaut. Auf dem Sockel der Marmorstatue mit dem Namen Der Kuss des Todes ist folgender Vers des katalanischen Poeten Jacinto Verdaguer eingraviert (frei übersetzt):

Und sein junges Herz kann nichts dafür;
in seinen Adern stockt das Blut und gefriert
und die verlorene Seele umarmt den Glauben.
Er fällt, den Kuss des Todes spürend.
Amen.

Während der Industrialisierung und der damit einhergehenden Bevölkerungsexplosion entstand am Hang von Barcelonas Hausberg Montjuïc ein zweiter großer Friedhof.

Der Friedhof erlebte im 19. Jahrhundert den Aufstieg des katalanischen Gutbürgertums mit und diente vielen bekannten Mitgliedern als letzte Ruhestätte. Einflussreiche Familien wie die Batllós und die Ametllers versuchten, sich auch nach ihrem Ableben mit spektakulärer Architektur, Skulpturen und monumentalen Mausoleen zu übertreffen.

Auf dem Montjuïc befinden sich jedoch auch die Gräber Tausender namenloser Mitglieder der einfachen Bevölkerung. Selbstverständlich liegen sie am unteren Ende des Hangs – wie im Leben streng nach Hierarchie geordnet.

Mit dem Bus Nàutic zum Strand

Den Bus Nàutic gibt es erst seit knapp über einem Jahr, weshalb er noch ein echter Geheimtipp ist!

Die Hafenfähre verkehrt zwischen dem Pier hinter der Kolumbussäule am Ende der Rambla und den äußersten Stränden des Stadtteils Barceloneta. Die etwa zehnminütige Fahrt stellt eine echte Alternative zum Fußmarsch oder zur Metro dar.

Während Touristen mit den beliebten Golondrinas durch den Hafen schippern, wird der Bus Nàutic auch gerne von den Einheimischen benutzt.

Der Bus Nàutic am Anleger am Hafen von Barcelona.

Der Anleger in Barceloneta befindet sich auf Höhe des W-Hotels, unweit der Station der Hafenseilbahn.

Die Fähre verkehrt von beiden Anlegern alle 30 Minuten, das ganze Jahr über. Im Sommer operiert der Bus Nàutic von 09:30 bis 21:30 Uhr, im Winter von 08:30 bis 20:30 Uhr. Ein Fahrschein für eine einfache Fahrt kostet 1,90 € und kann direkt am Ableger im Tickethäuschen gekauft werden.

Die Fähre durchquert den Hafen auf direkter Linie. Wer etwas mehr vom Hafen sehen oder an den Stränden entlangschippern möchte, kann eine Ticket Symbol.Hafenrundfahrt mit den Golondrinas unternehmen.

Magische Paddelboard-Tour bei Sonnenaufgang

Ein Bummel über die Strandpromenade ist zu jeder Tageszeit schön, aber die beste Zeit, um im Sommer den Strand zu genießen, ist früh morgens oder abends. Wer sehr früh aufsteht, wird mit einem Sonnenaufgang über dem Meer belohnt.

Wenn ihr etwas ganz Besonderes unternehmen möchtet, das sich nur in wenigen europäischen Städten möglich ist, solltet ihr an einem Ticket Symbol. Sunrise-SUP Erlebnis teilnehmen.

Mehrere Personen im Wasser, die auf Stand-Up-Paddle Brettern der aufgehenden Sonne entgegenpaddeln.

Wer nicht rechtzeitig zum Sonnenaufgang aus den Federn kommt, dem bleibt noch der Sonnenuntergang. Aufgrund Barcelonas Lage wird man die Sonne allerdings nie im Meer versinken sehen.

Vom Meer aus hat man dafür einen herrlichen Blick auf die Stadt bei Sonnenuntergang. Diese Ticket Symbol.Katamaran Fahrt bei Sonnenuntergang steht schon lange auf meiner To-Do-Liste.

Tipp: Auch von der Restaurant-Bar Terrassa de les Indianes am Hafen aus lässt sich ein maritimer Sonnenuntergang bei entspannter Atmosphäre und einem Cocktail in der Hand genießen. Die Terrasse befindet sich auf dem Dach des Museu d'Història de Catalunya, man braucht aber kein Ticket, um auf die Terrasse zu gelangen.

Barcelona mit dem Fahrrad entdecken

Die kilometerlange Strandpromenade eignet sich perfekt zum Fahrradfahren. Barcelona ist überhaupt eine sehr radfreundliche Stadt mit einem weitläufigen Netz aus Fahrradwegen.

Eine geführte Gruppe auf Fahrrädern am Strand von Barcelona.

Natürlich habt ihr die Möglichkeit Ticket Symbol. Fahrräder zu mieten und die Stadt auf eigenen Faust zu erkunden. Ich rate euch aber zu einer Ticket Symbol.geführten Radtour, vor allem wenn ihr das erste Mal in Barcelona seid.

Ich habe die Tour mit Steel Donkey letztes Frühjahr selbst mitgemacht und nach anfänglicher Skepsis (Radfahren in einer Großstadt??) sehr genossen. Zusammen mit den ortskundigen Guides ist das Radfahren nicht nur stressfrei, sondern auch sehr lehrreich, denn man erfährt viele Anekdoten über die Geschichte der Stadt.

Natürlich sieht man so auch viel mehr von Barcelona als zu Fuß und entwickelt schnell ein Gefühl für die Infrastruktur der Stadt.

Wenn ihr eine Tour mit deutschsprachigem Guide bevorzugt, könnt ihr euch diese Ticket Symbol. Tour ansehen, die auf GetYourGuide sehr gut bewertet wird.

Die geheimnisvollen Gesichter im ehemaligen Rotlichtviertel

Die Carassas, die sich im Mauerwerk mancher Häuser im Stadtviertel El Born verstecken, sind nicht leicht zu entdecken. Und das war auch so beabsichtigt.

In der Hafenstadt Barcelona boomte im 17. Jahrhundert die Prostitution. Die Kirche und der Staat standen dem Gewerbe zwar (zähneknirschend) tolerant gegenüber, aber Prostitution auf der Straße war nicht erlaubt und auch in den Bordellen mussten Geschäfte diskret abgewickelt werden.

Bei einem hohen Anteil ortsfremder Analphabeten hätten Schilder und Wegweiser zu den Freudenhäusern ohnehin nicht viel gebracht - so ließ man sich etwas anderes einfallen.

Die Carassas wurden in der Nähe von Bordellen angebracht und schielten diskret auf deren Eingänge. Potenzielle Kunden mussten nur den Blicken der Gesichter folgen (umziehen kam damals also nicht so einfach infrage).

Carassa bedeutet so viel wie "Riesengesicht" und die steinernen Fratzen verkörperten Dämonen, Satyrn, Frauen - kurz: die Sünde. So sollte später am Himmelstor niemand behaupten können, er sei nicht gewarnt worden.

Das bekannteste Steingesicht im El Born befindet sich an der Ecke Carrer dels Mirallers/Carrer dels Vigatans. Googelt einfach nach der "Dux Gin & Cocktail Bar", die sich an dieser Ecke befindet und die sich abends für einen Besuch lohnt.

Ein an einer Häuserwand in Barcelona angebrachtes Gesicht aus Stein.

Vom Straßennamen (Mirallers) weiß man übrigens, dass in dieser Straße im Mittelalter hauptsächlich Spiegelmacher angesiedelt waren.

Die nächste Carassa ist schon etwas schwieriger zu erspähen: unter dem Balkon eines Wohnhauses in der Carrer de les Panses schielt sie nach oben in die Wohnung im dritten Stock. Das Haus selbst ist relativ einfach zu finden und liegt direkt an der Unterführung zur Carrer dels Canvis Vells.

Eine dritte Carassa befindet sich in der Carrer de les Mosques, der Gasse der Fliegen. In den hier liegenden Warenhäuser wurden Produkte gelagert, die nicht auf dem nahegelegenen Markt Santa Caterina verkauft werden konnten. Man kann sich die Unmenge an Fliegen vorstellen, die von den teilweise verdorbenen Lebensmitteln angezogen wurden.

Dieses Gesicht ist etwas kleiner als die beiden anderen und blickt auf das Juweliergeschäft "Moska", wo man wunderschöne und teilweise antike Schmuckstücke findet.

Tipp: In der kleinen "Bodega del Born" kann man in urgemütlicher Atmosphäre Tapas essen und sich im Anschluss in der Cocktailbar "Dr. Stravinsky" stilvoll betrinken.

Bordellbesuch in einer der unbekanntesten Gassen der Altstadt

Eine weitere Carassa zierte ein ganz besonderes Freudenhaus im gotischen Viertel: das Bordell Ca la Mercè auf der Carrer d'Avinyó Nr 44 wurde durch ein Gemälde weltberühmt, das von einem ehemaligen Stammkunden gemalt wurde.

Die Rede ist von Pablo Picasso, der während seiner Studienzeit in Barcelona ganz in der Nähe wohnte und, wie es scheint, einige der Damen in besonderer Erinnerung behielt. Ob er tatsächlich Kunde war, bleibt dahingestellt.

Picasso malte "Les demoiselles d'Avignon" während seiner Zeit in Paris und lange Zeit vermutete niemand, dass Picasso nicht von der französischen Stadt, sondern von einem seiner Lieblingsorte in Barcelona inspiriert wurde. Das Gemälde hängt heute im MoMa in New York City und gilt als eines der ersten Werke im kubistischen Stil.

Ein steinernes Gesicht blickt aus der Mauer eines ehemaligen Bordells.

Die Carassa befindet sich allderdings nicht auf der Carrer d'Avinyó, sondern an der Carrer de la Carabassa auf der Rückseite des Gebäudes.

Außerdem befindet sich hier noch ein weiterer kleiner Geheimtipp: Die Kuppel der nahegelegenen Basilica de la Mercè bietet hinter der Brücke eines der schönsten Fotomotive des gotischen Viertels.

Idyllische Gasse im gotischen Viertel mit Blick auf die Kuppel einer nahegelegenen Kirche.

Magische Momente in der Winkelgasse in Barcelona

Eine weitere Gasse voller altertümlicher Geheimnisse und Symbolen ist in der Nähe der Plaça Catalunya zu finden. Im Carrer d'Estruc weisen zahlreiche Tafeln mit kabbalistischen und hebräischen Zeichen darauf hin, dass es hier einst nicht mit rechten Dingen zuging. Viele Einzelheiten sind leider nicht bekannt, nur eins ist ziemlich sicher: in dieser Gasse wurden in vergangenen Zeiten Heilkräuter und magische Steine verkauft. Hier hätte Harry Potter sicherlich sein ganzes Taschengeld ausgegeben.

Von der Tafel mit der Hausnummer 22 weiß man zum Beispiel, dass hier eine Piedra Escurconera erworben werden konnte - ein magischer Stein, der Tollwut und Schlangenbisse heilte. Es wird vermutet, dass hier im 14. Jahrhundert der Hexer und Heiler Austruc Sacanera wohnte, der unter anderem Zähne zog, Knochenbrüche richtete und Menschen vor dem "bösen Blick" bewahrte.

Die Tafeln wurden erst Jahrhunderte später von Ricardo Bru, seines Zeichens Hypnotiseur, angebracht, um der Geschichte der Gasse zu gedenken. Den Auftrag erhielt er übrigens nicht von der Stadtverwaltung, sondern von Außerirdischen in einem seiner Trancezustände.

Beglückt jemandem mit einem ganz besonderen Mitbringserl

Sucht ihr für euch selbst oder die Daheimgebliebenen noch ein typisches Andenken aus der katalanischen Hauptstadt? In Barcelona mangelt es nicht an Souvenirgeschäften, die von Fächern und Gaudí-Eidechsen in Miniaturform so ziemlich alles verkaufen.

Origineller und typisch katalanisch sind die Caganer, deren natürlicher Lebensraum eigentlich die Weihnachtskrippe ist, wo sie versteckt in einer Ecke ihr Geschäft verrichten. Mittlerweile sieht man zur Weihnachtszeit in ganz Spanien nicht nur die traditionelle Figur eines Bauern, sondern auch Pedro Sánchez, Darth Vader oder Freddie Mercury hinter Büschen kauern.

Einen Caganer-Shop findet man zum Beispiel am Platz vor der Basilika Santa María del Mar im Stadtviertel El Born oder an der Plaça del Pi im gotischen Viertel.

Über den Caganer und andere ungewöhnliche Bräuche habe ich auf diesem Blog schon an anderer Stelle ausführlich berichtet.

Vor dem Eingang des White Rabbit Museum steht ein riesiger Caganer.

Auch im White Rabbit Off-Museum wird man anhand modernster Technologie in die schönsten katalanischen Traditionen eingeführt. Das Museum befindet sich in der Nähe der Casa Batlló und ist dank des riesigen Caganers nicht zu übersehen.

Barcelona Insidertipps

Was die Einheimischen – oder in meinem Fall die Hinzugezogenen – in ihrem alltäglichen Leben in Barcelona treiben, erfahrt ihr im Anschluss.

Vom Arc de Trimof zum Stadtpark schlendern

Ganz ehrlich bin ich kein Fan der La Rambla und generell wird die überlaufene Fußgängerstraße von den Einheimischen vermieden. Viel gemütlicher schlendern kann man auf der palmenbesetzte Allee, die vom Arc de Triomf bis zum Stadtpark Parc de la Ciutadella führt.

Der Triumphbogen diente bei der ersten Weltausstellung 1888 im Stadtpark von Barcelona als symbolisches Tor. Auch der monumentale Brunnen im Stadtpark, an dessen Hydraulik Gaudí mitwirkte, ist sehenswert.

Kaffee trinken auf einer versteckten Terrasse

Für mich gibt es kaum etwas besseres, als gemütlich zusammen mit einem guten Buch einen Kaffee zu genießen.

Deshalb zählt La Central del Raval zu meinen liebsten Buchhandlungen. Sie ist nicht nur gut sortiert und verkauft unter anderem auch englischsprachige Bücher, sondern verfügt im hinteren Bereich auch über ein schönes Patio unter Orangenbäumen.

Café in einem versteckten Patio unter Orangenbäumen.

In dem immer gut besuchten Café herrscht Selbstbedienung, die kleine Sektion mit gedeckten Tischen ist nur zum Mittagessen bestimmt.

Tipp: Wenn im Patio alle Tische belegt sind, gibt es auf der anderen Seite noch eine weitere Terrasse, die allerdings nicht so schön ist.

Weitere versteckte Cafés befinden sich zum Beispiel auf der Dachterrasse des Raima, Europas größtem Papierfachgeschäft und im Patio des maritimen Museums.

Gratis Tapas essen

Die Liste der Bars in Barcelona, die kostenlose Tapas serviert, ist sehr kurz. Anders als in Andalusien oder Madrid bekommt man in Katalonien normalerweise nichts geschenkt – in diesem Punkt ähneln die Katalanen den Schwaben.

Im Stadtteil Gràcia gibt es jedoch eine Bar, in der man zu jedem Getränk eine kleine Tapa bestellen darf, ohne dafür extra bezahlen zu müssen. Dabei handelt es sich nicht um Oliven oder Erdnüsse, sondern um richtige kleine Gerichte, die man sogar selbst auswählen kann.

Drei Tapas in kleinen Papierschiffchem auf einem Bartresen.

Die Bar Raspall ist bei Einheimischen natürlich kein Geheimtipp und immer gut besucht. Es gibt keine Tische, um einen Barhocker an einem der Tresen zu erwischen, sollte man vor 18 Uhr dort sein. Das Raspall hat unter der Woche nur abends geöffnet, bitte Öffnungszeiten auf Google checken.

Essen und trinken auf dem Palo Alto Marketfest

Einmal im Monat findet am Wochenende das Palo Alto Marketfest statt, das in einer ehemaligen Fabrik im Stadtteil Poblenou abgehalten wird. Neben Ständen mit Kleidung und Schmuck gibt es auf dem Hipster- und Künstlermarkt dann außerdem Foodtrucks und Bars, wo man bei Live-Musik und entspannter Atmosphäre trinken und essen kann.

Der Markt kostet 6,50 EUR Eintritt, Tickets können vorab über die Webseite des Veranstalters gekauft werden und beinhalten kein Essen oder Getränke. Die Stehtische sind schnell belegt, rechtzeitig kommen lohnt sich also.

Sonnenuntergang in der Salts Bar

Lange Zeit galten die Bunker von Carmel als Geheimtipp. Sie waren so „geheim”, dass die Stadtverwaltung den Aussichtspunkt schließlich abends schließen musste, um die Nachbarn vor der Lärmbelästigung zu schützen.

Meiner Meinung nach gibt es sowieso schönere Orte, um den Sonnenuntergang über Barcelona zu genießen. Einer davon liegt auf dem Montjuïc, der 1992 einer der Austragungsorte der Olympischen Spiele in Barcelona war.

Von der Salts Bar am ehemaligen olympischen Sprungbecken hat man einen herrlichen Ausblicke über Barcelona. Das Salts besteht lediglich aus einen Kiosk und einer langen Reihe von Tischen, aber abends herrscht dort immer eine entspannte Atmosphäre.

Alternativ kann man es sich auch mit einem Getränk auf den Tribünen gemütlich machen.

Blick auf die das olympische Sprungbrecken und auf Barcelona von der Salts Bar.

Im Salts gibt es nur Tapas, wer richtig essen möchte, findet gleich daneben im Xalet del Montjuïc eine umfangreichere Speisekarte, bei ebenso schöner Aussicht.

Arroz essen statt Paella

Für die meisten gehört Paella zu den typischsten Gerichten, die man im Spanien-Urlaub essen kann. Aber wer in Barcelona zu Besuch ist, sollte stattdessen einen Arroz probieren.

Die echte Paella kommt aus Valencia, wo sie mit Safran zubereitet wird, der ihr die typische gelbe Farbe verleiht. Auch in Katalonien steht die Paella auf der Speisekarte, ist aber hauptsächlich für Touristen gedacht.

Typischer in Katalonien sind die Arroces, also einfach nur "Reis" bzw. "Reisgerichte" in der Mehrzahl. Ein katalanischer Arroz wird ebenfalls in einer Paella (so nennt man die Pfanne) zubereitet, aber es werden andere Zutaten verwendet und der Safran wird weggelassen.

Das Ergebnis ist ein saftiges Reisgericht mit einer eher bräunlichen Farbe, das meist besser schmeckt als die typische gelbe Touristen-Paella, die oft mit farbigen Geschmacksverstärkern zum Leuchten gebracht wird.

Paella mit Meeresfrüchten in einem Restaurant in Barcelona.

Natürlich kann man in Barcelona auch gute Paella essen und viele bessere Restaurants bieten Paella und Arroz an, wobei ich persönlich dem Reis immer den Vorzug geben würde. Die Begriffe werden mittlerweile aber auch immer häufiger als Synonyme benutzt, vor allem in den touristischeren Restaurants und Bars im Zentrum von Barcelona.

Für die Zubereitung einer Paella benötigt man mindestens 20 Minuten (eher 30 - 40 Minuten), kommt sie früher an den Tisch, handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine Tiefkühlpaella.

Tipp: Donnerstags ist "Arroz" traditionell in vielen Restaurants Teil des Mittagsmenüs.

Extra-Tipp für Alleinreisende: Um in den meisten Restaurants einen Reis zu bestellen, muss man mindestens zu zweit sein. Einiges der wenigen Restaurants, die individuelle Reisgerichte anbieten, sind das "El Glop Gaudí" und "La Bendita" in der Nähe der Sagrada Familia. Auch im "La Triunfal" kann eine annehmbare Paella für eine Person bestellt werden.

Wo man in Barcelona gute Paella bzw. "Arroz" essen kann, erfahrt ihr in diesem Post.

Die Stunde des Vermouth - die wichtigste Zeit des Tages

Die Stunde des Vermouth ist eine der beliebtesten Traditionen in Spanien, die von Alt und Jung enthusiastisch aufrechterhalten wird. Auch bei Touristen erfreut sich der Brauch immer größerer Beliebtheit - endlich darf man schon Vormittags Alkohol trinken, ohne als Alkoholiker betitelt zu werden.

Das schmackhafte, süßliche Getränk wird traditionell Sonntags um die Mittagszeit begleitet von Tapas genossen.

Ein Schälchen grüner Oliven und zwei Gläser mit rotem Wermut.

Aber auch unter der Woche darf Vermouth getrunken werden und streng genommen kann auch jedes andere Getränk gemeint sein, wenn die Spanier von "hacer un Vermut" sprechen. Hauptsache, man hat eine gute Ausrede, um ein Gläschen oder zwei zu trinken und ein paar Tapas zu naschen, bevor man sich ans Mittagessen macht.

Die katalanische Küche in einer der Markthallen kosten

In den Markthallen von Barcelona können nicht nur frische, lokale Produkte erworben, sondern auch verkostet werden.

Die bekannteste Markthalle ist die Boqueria auf der Rambla. In den Bars und Kioskbars werden die frischen Zutaten in schmackhafte, lokale Gerichte verwandelt. Ein Klassiker ist das "El Quim de la Boqueria" (hier müsst ihr euch auf Anstehen gefasst machen), aber ihr findet im und um den Markt noch viele weitere Lokale.

Die Markthalle Santa Catarina mit dem Wellendach.

Der Mercat de Santa Caterina im Stadtteil El Born ist etwas authentischer und günstiger, als die von Touristen überlaufene Boqueria. Ein echter Hingucker ist das gewellte Dach der Markthalle. Auch an diesem Markt kann man die regionale Küche probieren, zum Beispiel im "Cuines Santa Caterina", in der "Bar Joan", der "Casa Mar i Rufo" oder in der "Vermutería Santa Caterina".

Auch der Mercat de la Concepció im Stadtteil Eixample lohnt einen Besuch und gefällt mir persönlich mit seinen vielen Blumenständen besonders gut. Direkt neben der Markthalle befindet sich die "Casa Amàlia", ein ausgezeichnetes Restaurant mit gehobener, katalanischer Küche, wo man auch sehr schön draußen sitzen kann.

Cocktails in einer Hidden Bar trinken

Flüsterbars liegen voll im Trend und auch in Barcelona verstecken sich ein paar Hidden Bars. Eine der besten ist Bobby's Free, wo man leckere Cocktails in verruchter Atmosphäre schlürfen kann. Das "geheime" Passwort, das sich monatlich ändert, ist auf der Webseite zu finden.

Den Pipa Club gab es bereits lange, bevor Hidden Bars in Mode kamen. Vor ein paar Jahren war der ehemalige Club der Pfeifenraucher in einem Wohnhaus an der Plaça Reial noch ein echter Geheimtipp und ist auch heute noch nicht jedem bekannt. Ein Passwort braucht man hier nicht, jeder, der unten am Eingang klingelt, wird hereingelassen und gelangt über die Treppen hoch in die Wohnung.

Raus aus dem Zentrum!

Das Barri Gotíc und den Rest der historischen Altstadt sollte man natürlich unbedingt besuchen, wenn man in Barcelona ist und auch in der Neustadt können einige der bekanntesten Attraktionen der Stadt bestaunt werden.

Aber nur, wer sich von der Rambla und der Innenstadt wegtraut, lernt das authentische Barcelona kennen. Die Stadtteile von Barcelona wurden teilweise erst vor etwa 100 Jahren eingemeindet und viele bewahren sich noch heute einen fast dörflichen Charme.

In Gràcia an einem ruhigen Wintertag

Einige der besten Orte, um sich unter die Einheimischen zu mischen, sind die Terrassenbars auf den Plaças und an den Ramblas. Schöne Plätze für einen Vermouth sind zum Beispiel die Plaça de la Vila de Gràcia im gleichnamigen Stadtteil Gràcia, die Plaça d'Osca in Sants oder die Plaça de la Concòrdia in Les Corts.

Während man auf den Plaças gemütlich sitzt, wird über die Ramblas traditionell flaniert. Das berühmteste Beispiel sind die Ramblas in Barcelona, die von der Plaça Catalunya bis zum Meer führen.

Ruhiger geht es auf der Rambla de Poblenou zu, die ebenfalls bis an den Strand führt und von Terrassenbars gesäumt ist, wo man das ganze Jahr über draußen sitzen kann. In den letzten Jahren hat sich der Stadtteil Poblenou zu einem angesagten Viertel mit vielen internationalen Büros, Coffee-Shops und Craft-Beer-Bars gemausert. Der alte Kern mit seinen engen Gassen und weißen Fischerhäusern ist und bleibt aber einer der schönsten Teile.

Mit dem Zug an die Strände von Maresme

Den Strand vor der Haustür zu haben, ist an sich schon ein Luxus. Die Stadtstrände von Barcelona sind ideal um spazieren zu gehen, Sport zu treiben, Paella (Arroz) zu essen oder ein Bierchen zu trinken. Zum Entspannen oder Baden sind sie aber meist zu laut, überfüllt und schmutzig.

Tipp: Generell findet man etwas mehr Ruhe an den nördlichen Stadtstränden, wie der Platja de Bogatell und der Platja Marbella.

Größer und ruhiger sind die Strände an der Küste von Maresme im Norden von Barcelona, die einfach und schnell mit der S-Bahn zu erreichen sind. Zu meinem Lieblingsstrand Ocata braucht man mit dem Zug ab Plaça Catalunya gerade mal 30 Minuten.

Hölzerneres Wachhäuschen des Bademeisters am Strand, mit wehender, gelber Fahne.

An diesem breiten und langen Strand findet jeder ein Plätzchen, um sich ungestört zu sonnen und zu lesen, aber auch für Beach Ball und andere Aktivitäten ist hier ausreichend Platz.

An der Platja de Ocata gibt es Strandbars, die noch voller Locals sind und wo die Preise nicht so überteuert sind wie in Barcelona. Wer lieber auf einer Terrasse statt im Sand sitzt, kann eine Paella in der "Nècora d'Or" essen, ein Mittagsmenü im Restaurant "Club Nautic" kurz vor der Zugstation verzehren oder eines der Restaurants im Hafen besuchen.

Um nach Ocata zu gelangen, benötigt man einen 2-Zonen Fahrschein. Alle Infos über die öffentlichen Verkehrsmittel von Barcelona findet ihr ebenfalls auf diesem Blog.

Genießt Barcelonas Flair!

Nehmt euch nicht zu viel vor! Sightseeing in Barcelona kann bei den Touristenmassen und der Hitze schnell in Stress ausarten. Der Hauptreiz der Stadt ist ihr Flair, das man am besten erlebt, wenn man sich treiben lässt und das tut, was die Einheimischen tun. Und die lassen sich nicht stressen, sondern trinken lieber gemütlich auf einer Terrasse einen Kaffe oder ein kühles Bier in einer Strandbar.

Ich hoffe, euch haben meine Barcelona-Tipps gefallen. Für Feedback und Anmerkungen hinterlasst gerne einen Kommentar!

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Geschrieben von Alex

Als ich vor 15 Jahren das erste Mal nach Barcelona kam, habe ich mich sofort in diese wunderschöne Stadt verliebt, also bin ich direkt hiergeblieben und mittlerweile ist Barcelona zu meiner Heimat geworden. In diesem Blog will ich euch "meine" Stadt vorstellen und euch zeigen, was Barcelona so besonders macht.

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2 comments on “Barcelona Insidertipps”

  1. Wirklich coole Tipps! Wir sind tatsächlich, wie von dir empfohlen, gleich zur Eröffnung um 9:30 Uhr in den Park Güell gegangen. Die erste Stunde war angenehm ruhig, und wir konnten die Aussichten richtig genießen. Als wir nach über zwei Stunden den Park verließen, war es schon deutlich voller. Auch die Sagrada Familia von innen ist einfach einmalig. Wir dachten lange, dass der Anblick von außen reicht, aber das Innere ist wirklich beeindruckend. Diese Stadt hat so viel zu bieten!

    1. Hallo Marie, danke sehr, es freut mich, dass euch meine Barcelona Tipps nützlich waren. Ja, Barcelona hat einiges zu bieten und die Sagrada Familia und der Park Güell gehören zweifellos zu den Highlights eines jeden Besuchs!
      Schöne Grüße

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