Echte Geheimtipps gibt es in Barcelona kaum noch. Social Media sorgt dafür, dass sich jeder heiße Tipp innerhalb von Wochen wie ein Lauffeuer verbreitet. Was bleibt, ist lokales Wissen: welche Orte sich momentan noch lohnen, bevor sie überlaufen sind, was Einheimische wirklich unternehmen und Traditionen, die in keinem Reiseführer erklärt werden. Genau darüber schreibe ich – seit ich hier lebe.
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Steinerne Fratzen im El Born
Die Carassas, die sich im Mauerwerk mancher Häuser im Stadtviertel El Born verstecken, sind nur zu entdecken, wenn man nach ihnen sucht. Und das war auch so beabsichtigt.
Im 17. Jahrhundert boomte die Prostitution in der Hafenstadt Barcelona. Anschaffen auf der Straße war verboten und auch Bordelle mussten ihre Kunden diskret anwerben. Bei einem hohen Anteil ortsfremder Analphabeten hätten Schilder ohnehin nichts gebracht. Die Lösung: steinerne Gesichter, die auf die Eingänge der Freudenhäuser schielten, so mussten potenzielle Kunden nur den Blicken folgen.
Carassa bedeutet so viel wie "Riesengesicht" und die steinernen Fratzen verkörperten Dämonen, Satyrn, Frauen – kurz: die Sünde. So sollte später am Himmelstor niemand behaupten können, er sei nicht gewarnt worden.

Die größte Carassa befindet sich an der Ecke Carrer dels Mirallers/Carrer dels Vigatans (googelt einfach die Dux Gin & Cocktail Bar). Der Straßenname Mirallers verrät übrigens, dass hier im Mittelalter Spiegelmacher ihre Werkstätten hatten. Eine zweite schielt unter einem Balkon in der Carrer de les Panses nach oben in den dritten Stock. Die dritte, etwas kleinere, findet sich in der Carrer de les Mosques – der Gasse der Fliegen, benannt nach den Unmengen an Insekten, die die Lebensmittellager des nahen Markt Santa Caterina anzogen.
Picassos Bordell in der Carrer d'Avinyó
Eine weitere Carassa zierte ein ganz besonderes Freudenhaus im gotischen Viertel: das Bordell Ca la Mercè auf der Carrer d'Avinyó Nr 44 wurde durch ein Gemälde weltberühmt, das von einem ehemaligen Stammkunden gemalt wurde. Die Rede ist von Pablo Picasso, der während seiner Studienzeit in Barcelona ganz in der Nähe wohnte und, wie es scheint, einige der Damen in besonderer Erinnerung behielt. Ob er tatsächlich Kunde war, bleibt dahingestellt.
Picasso malte "Les demoiselles d'Avignon" während seiner Zeit in Paris und lange Zeit vermutete niemand, dass Picasso nicht von der französischen Stadt, sondern von einem seiner Lieblingsorte in Barcelona inspiriert wurde. Das Werk gilt heute als eines der ersten Werke im kubistischen Stil und hängt leider nicht in Barcelonas Picassomuseum, sondern im MoMa in New York City.

Die Carassa befindet sich aber nicht auf der Carrer d'Avinyó selbst, sondern auf der Rückseite des Gebäudes, in der Carrer de la Carabassa.
Tipp: Die hinter der Brücke aufragende Kuppel der nahegelegenen Basilica de la Mercè ist für mich eines der schönsten Fotomotive des gotischen Viertels.

Hexenwerk in Barcelonas Winkelgasse
Im Carrer d'Estruc weisen zahlreiche Tafeln mit kabbalistischen und hebräischen Zeichen darauf hin, dass es hier einst nicht mit rechten Dingen zuging. Viele Einzelheiten sind leider nicht bekannt, nur eins ist ziemlich sicher: in dieser Gasse wurden im Mittelalter Heilkräuter und magische Steine verkauft. Hier hätte Harry Potter sicherlich sein ganzes Taschengeld ausgegeben.
Von der Tafel mit der Hausnummer 22 weiß man zum Beispiel, dass hier eine Piedra Escurconera erworben werden konnte – ein magischer Stein, der Tollwut und Schlangenbisse heilte. Es wird vermutet, dass hier im 14. Jahrhundert der Hexer und Heiler Austruc Sacanera wohnte, der unter anderem Zähne zog, Knochenbrüche richtete und Menschen vor dem "bösen Blick" bewahrte.

Die Tafeln wurden erst Jahrhunderte später von Ricardo Bru, seines Zeichens Hypnotiseur, angebracht, um der Geschichte der Gasse zu gedenken. Den Auftrag erhielt er übrigens nicht von der Stadtverwaltung, sondern von Außerirdischen in einem seiner Trancezustände.
Kaffee trinken auf einer versteckten Terrasse
Für mich gibt es kaum etwas besseres, als mit einem guten Buch gemütlich einen Kaffee zu schlürfen – weshalb La Central del Raval zu meinen liebsten Buchhandlungen gehört. Sie ist nicht nur gut mit englisch-sprachigen Büchern sortiert, sondern im hinteren Bereich auch über ein Café in einem Patio unter Orangenbäumen, wo man sich gleich in die neue Lektüre vertiefen kann.

In dem immer gut besuchten Café herrscht Selbstbedienung, die kleine Sektion mit gedeckten Tischen ist nur zum Mittagessen bestimmt. Wenn im Patio alle Tische belegt sind, gibt es auf der anderen Seite noch eine weitere Terrasse, die allerdings nicht so schön ist.
Weitere versteckte Cafés befinden sich zum Beispiel auf der Dachterrasse des Raima, Europas größtem Papierfachgeschäft und im Patio des maritimen Museums am Hafen.
Der Kuss des Todes
Auf Barcelonas Friedhöfen könnt ihr viel über die Vergangenheit der Stadt und ihre Einwohner erfahren. Von der Antike ist in der Stadt kaum etwas erhalten geblieben, umso wertvoller ist die römische Nekropolis an der Plaça de la Vila de Madrid: die Gräber gehören zu den besterhaltenen antiken Fundstücken der Stadt und geben uns einen seltenen Einblick in das Leben der römischen Kolonie.

Die Nekropolis befand sich außerhalb der Stadtmauern, da den Römern die hygienischen Risiken, die von verwesenden Körpern ausgingen, bewusst waren. Im Mittelalter und nach Verbreitung des Christentums änderte sich das und Friedhöfe wurden direkt um die Kirchen im Stadtzentrum angelegt. Ein Brauch, der erst im 18. Jahrhundert wieder verboten wurde.
Der erste moderne Friedhof entstand im heutigen Poblenou, das damals weitab des Zentrums lag. Die Marmorstatue auf dem Grab eines Textilhändlers aus dem Jahr 1930 hat eine gewisse Berühmtheit erlangt – sie trägt den Namen "Der Kuss des Todes" und auf dem Sockel ist folgender Vers eingraviert:
Und sein junges Herz kann nichts dafür;
in seinen Adern stockt das Blut und gefriert
und die verlorene Seele umarmt den Glauben.
Er fällt, den Kuss des Todes spürend.
Amen.

Am Hang des Montjuïc spiegelt der zweite große Friedhof der Stadt den Aufstieg des katalanischen Gutbürgertums im 19. Jahrhundert wider: Einflussreiche Familien wie die Batllós und die Ametllers versuchten, sich auch nach ihrem Ableben mit spektakulärer Architektur, Skulpturen und monumentalen Mausoleen zu übertreffen. Am unteren Ende des Hangs befinden sich die Gräber Tausender namenloser Mitglieder der einfachen Bevölkerung – wie auch im Leben streng nach Hierarchie geordnet.
Eine Zitadelle, ein Brunnen und ein Tor
Über die Rambla von der Plaça Catalunya bis zum Hafen zu flanieren ist eines der Must-Dos, wenn man in der Stadt ist. Einheimische nehmen lieber Umwege in Kauf, bevor sie das überfüllte Pflaster betreten, und für einen gemütlichen Spaziergang schlendere ich persönlich viel lieber auf der breiten, palmenbesetzten Allee, die vom Arc de Triomf bis zum Stadtpark Parc de la Ciutadella führt.
Nach der Belagerung der Stadt 1714 ließ Felipe V. eine Zitadelle errichten, die schnell zum Symbol der Unterdrückung Kataloniens entwickelte. Nach ihrem Abriss wurde das Gelände für die Weltausstellung 1888 umgestaltet, dem der Arc de Triomf als symbolisches Eingangstor diente. Aus dem Expo-Gelände wurde anschließend der heutige Stadtpark, in dem vor allem der monumentale Brunnen sehenswert ist, an dessen Hydraulik der junge Gaudí mitwirkte.


Die Sagrada Familia im richtigen Licht
Die Sagrada Família beeindruckt zu jeder Tageszeit, doch Gaudí hat hier zwei Geschichten in Licht übersetzt: die Geburt und den Tod Jesu Christi.
Am frühen Vormittag ist das Kirchenschiff besinnlicher, getaucht in die kühlen blau-grünen Spiele an der Geburtsfassade. Nachmittags wird es voller – aber an der Passionsfassade brechen die warmen rot-orangenen Lichteffekte herein, dramatisch wie die Geschichte, die sie erzählen.
Kauft eure Tickets vorab, am besten über die offizielle Webseite, spontan kommt ihr nicht rein.


Sangria mit Blick auf die Sagrada Familia
Manche Erlebnisse sind super-touristisch und trotzdem unverzichtbar. Ein Abend auf einem Rooftop, ein Glas Aperol und das beleuchtete Kolosseum im Hintergrund – so ist mir mein letzter Rom-Besuch in Erinnerung geblieben.
In Barcelona ist es die Sagrada Familia, von der Dachterrasse des Sercotel Rosellón aus. Brunch mit Blick auf die Kirche oder Tapas zu späterer Stunde, wenn die Türme im Abendlicht aufragen. Der Eintritt kostet 7 €, dazu kommt ein Mindestverzehr.
Reserviert mindestens ein bis zwei Wochen vorher über die Hotelwebseite (dort könnt ihr euch auch die Speisekarten runterladen).
Casa Batlló – mehr als eine Hausbesichtigung
Die Casa Batlló ist Gaudís bekanntestes Haus, und die Warteschlangen vor der schillernden Mosaikfassade ziehen sich oft bis zur nächsten Hausecke. Mein Tipp: besucht das Haus entweder am frühen Vormittag oder zu später Stunde.
Wenn die Casa Batlló im Sommer für Tagesbesuche schließt, beginnen die Noches Mágicas. Dann endet die Hausbesichtigung nicht im Souvenirshop, sondern mit einem Konzert unter freiem Himmel auf der Drachenterrasse. Je nach Abend erklingt Jazz, Blues, Rock oder Flamenco und bei einem Gläschen Cava klingt der Abend aus, während die skulpturhaften Schornsteine im Abendlicht ihre Farbe wechseln.
Die Tickets für die *Noches mágicas können nur Online gekauft werden.

Königsburg und Räuberhöhle
Als sich Antoni Gaudí und Jaume Figueras an den Bau der Torre Bellesguard machten, planten sie nicht nur ein Sommerhaus im Jugendstil, sondern eine Hommage an Katalonien. Beide Männer waren Patrioten, und das Grundstück hatte historisches Gewicht: Im Mittelalter stand hier die Burg des letzten Herrschers von Katalonien.
Nach dessen Tod wurde Katalonien in die spanische Monarchie integriert und die Burg verfiel. Der Legende nach suchte der berüchtigte Bandit Joan Serrallonga Unterschlupf in den Ruinen, bevor er in Barcelona hingerichtet wurde.
Gaudí schuf ein Herrenhaus mit gotischen Elementen, das von außen wie eine mittelalterliche Burg wirkt und von innen wie ein filigranes Fabergé-Ei. Dass die Torre Bellesguard trotz ihrer Geschichte und Schönheit bis jetzt von den Touristenmassen verschont blieb, liegt an ihrer Lage außerhalb des Zentrums. Dafür belohnt sie von den Zinnen der Dachterrasse (auf der sich übrigens ebenfalls ein Drache versteckt) mit einem 360-Grad-Panoramablick auf Barcelona und den nahegelegenen Tibidabo.

Vom Bett aufs Brett
Die aufgehende Sonne im Gesicht, das Meer unter den Füßen und die erwachende Stadt im Rücken. *Sunrise-SUP ist eines der wenigen Erlebnisse, das man so nur in wenigen europäischen Großstädten haben kann. Danach ein Café con leche in einer Strandbar, bevor man sich zur Casa Batlló oder den Park Güell macht.

La Deliciosa Beach Bar ist die einzige Strandbar, die schon ab 9 Uhr öffnet, perfekt für den Kaffee danach.
Mit dem Bus Nàutic zu den Stadtstränden
Seit etwas mehr als einem Jahr verkehrt zwischen der Rambla und den Stränden der Barceloneta die kleine Hafenfähre Bus Nàutic. Während Touristen in die Golondrinas zur klassischen Hafenrundfahrt einsteigen, nutzen Einheimische die Fähre als schnelle und günstige Verbindung zum Strand (die ca. zehnminütige Überfahrt kostet 1,90 €).
Der Anleger liegt am Hafen am Ende der Rambla, hinter der Kolumbussäule. In Barceloneta hält der Bus Nàutic auf Höhe des W-Hotels, unweit der Station der Hafenseilbahn. Die Fähre verkehrt alle 30 Minuten, im Sommer von 9:30 bis 21:30 Uhr, im Winter von 8:30 bis 20:30 Uhr. Tickets gibt es direkt am Anleger im Häuschen.

Die Fähre durchquert den Hafen auf direkter Linie. Wer etwas mehr sehen und an den Stränden entlangschippern möchte, für den ist und bleibt eine *Hafenrundfahrt mit den Golondrinas eine gute Option.
Mit dem Zug zu den Strand von Ocata
Die Stadtstrände von Barcelona sind ideal sind um spazieren zu gehen, Sport zu treiben, Paella zu essen oder ein Bierchen zu trinken. Zum Entspannen oder Baden gibt es unweit von Barcelona aber schönere Strände. Die Strände an der Küste von Maresme im Norden von Barcelona sind einfach und schnell mit der S-Bahn zu erreichen. Zu meinem Lieblingsstrand Ocata braucht ihr mit dem Zug ab Plaça Catalunya gerade mal 30 Minuten.
An diesem langen, breiten Strand findet ihr genug Platz, um euch ungestört zu sonnen und zu lesen. Die Strandbars sind noch voller Locals und nicht so überteuert wie die Stadtstrände. Auch das Restaurant Nècora d'Or auf der rechten Seite der Zugstation ist beliebt bei den Einheimischen und ein Stückchen am Hafen sind einige gehobenere Restaurants angesiedelt.

Für die Fahrt nach Ocata benötigt ihr einen 2-Zonen Fahrschein. Mehr zu den öffentlichen Verkehrsmittel von Barcelona findet ihr im verlinkten Post.
Barcelona auf zwei Rädern
Mit dem Rad durch eine Großstadt zu gurken hat mich ehrlich gesagt nie besonders gereizt. Bis mich eine Freundin besuchte und ich mich ihr zuliebe auf den Drahtesel geschwungen habe – im wahrsten Sinne des Wortes, denn meine erste Tour war mit *Steel Donkey.
Seitdem habe ich meine Meinung grundlegend geändert und es blieb nicht bei der einen Tour (die erste war aber mein Favorit). Man sieht in zwei Stunden mehr als zu Fuß an einem ganzen Tag, lauscht den Anekdoten der Tourguides über ihre Stadt, und nach ein bisschen körperlicher Bewegung hat man sich das anschließende Bier in einer Strandbar wirklich verdient.
Barcelona ist eine der radfreundlichsten Städte Europas, weitgehend flach und mit einem weitläufigen Netz aus Fahrradwegen – von der Strandpromenade ganz zu schweigen. Wenn ihr das erste Mal in Barcelona seid, ist eine geführte Tour der perfekte Einstieg. So meidet ihr befahrene Straßen und die mit Touristen verstopften Teile der Altstadt.

Die Tour Guides von Steel Donkey sprechen nur Englisch, diese *deutschsprachige Tour auf GetYourGuide hat ebenfalls sehr gute Bewertungen.
Die wichtigste Zeit des Tages
Es gibt diesen Moment, in dem man weiß, dass man in der spanischen Kultur angekommen ist: Jemand sagt "hacemos un vermut?" und meint damit alles und nichts Bestimmtes. Eine Verabredung am späten Vormittag vor dem Mittagessen, irgendwann zwischen elf und zwei. Ein Glas Vermouth, oder ein Bier – das vermut ist längst nur noch ein Synonym für "wir treffen uns auf einen Aperitif und ein paar Tapas, bevor das eigentliche Essen anfängt".

Traditionell ist l'hora del vermut ein Sonntagsritual, doch inzwischen funktioniert es auch samstags und sogar unter der Woche. Hauptsache, niemand schaut auf die Uhr.
Caganer und andere witzige Bräuche
Katalonien hat eine ganze Reihe ungewöhnlicher Bräuche, von denen interessanterweise viele mit Fäkalien in Verbindung stehen.
Zum Beispiel der Caganer: ursprünglich ein scheuer Bauer, der in der Weihnachtskrippe hinter einem Busch kauerte und sein Geschäft verrichtete. Mittlerweile hockt er überall: in Schaufenstern, in der Altstadt und neuerdings sogar mitten auf dem Passeig de Gràcia, unweit der Casa Batlló, wo er den Eingang des White Rabbit Off-Museum ziert. Dabei ist er nicht mehr alleine sondern in Gesellschaft von Berühmtheiten wie Pedro Sánchez, Darth Vader oder Lionel Messi.

Die kleinen Scheißerchen gibt es auch zum Mitnehmen. Caganer-Shops findet ihr am Platz vor der Basílica Santa María del Mar im El Born oder an der Plaça del Pi im Gotischen Viertel.
Der frühe Vogel fängt den Wurm
Im Urlaub will man es vielleicht nicht hören, aber einen der besten Tipps, den ich euch geben kann lautet: früh aufstehen, vor allem wenn ihr im Sommer kommt. Die schönsten Momente könnt ihr morgens erleben, bevor sich alles mit Touristen füllt und es zu heiß für Entdeckungstouren wird.
Beginnt euren Tag mit einem Smoothie vom Markt Boqueria und einem Spaziergang über die noch menschenleere Rambla zum Hafen. Oder mit einem entspannten Bad im Meer, gefolgt von einem Kaffee in einer Strandbar. Diese kleinen Momente sind es, die euch von eurem Besuch in Erinnerung bleiben werden.

Für Barcelonas beliebteste Sehenswürdigkeiten solltet ihr eure Tickets frühzeitig online buchen. Warteschlangen überspringt man damit in den meisten Fällen zwar nicht mehr, aber es ist notwendig, um überhaupt hineinzukommen. Die Tickets für die Sagrada Familia und den Park Güell sind über die offiziellen Webseiten der Anbieter am günstigsten, alle anderen Tickets könnt ihr zum selben Preis schnell und unkompliziert über diesen Blog und *Tiqets buchen.
Bucht eure Unterkunft so früh wie möglich. In Barcelona sind die guten Hotels bereits Wochen vorher ausgebucht, darum würde ich lieber rechtzeitig eine stornierbare Rate buchen, als kurzfristig eine nicht-stornierbare Rate.
Auch in guten beziehungsweise beliebten Restaurants solltet ihr vorab einen Tisch reservieren, mittlerweile ist das fast immer über die Webseite möglich.
Schreibt gerne eure eigenen "Geheimtipps" in die Kommentare – auf die Gefahr hin, dass sie dann keine mehr sind!
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Wirklich coole Tipps! Wir sind tatsächlich, wie von dir empfohlen, gleich zur Eröffnung um 9:30 Uhr in den Park Güell gegangen. Die erste Stunde war angenehm ruhig, und wir konnten die Aussichten richtig genießen. Als wir nach über zwei Stunden den Park verließen, war es schon deutlich voller. Auch die Sagrada Familia von innen ist einfach einmalig. Wir dachten lange, dass der Anblick von außen reicht, aber das Innere ist wirklich beeindruckend. Diese Stadt hat so viel zu bieten!
Hallo Marie, danke sehr, es freut mich, dass euch meine Barcelona Tipps nützlich waren. Ja, Barcelona hat einiges zu bieten und die Sagrada Familia und der Park Güell gehören zweifellos zu den Highlights eines jeden Besuchs!
Schöne Grüße